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13.07.2002

Sri Chin Moy-24-Stunden-Lauf Köln

Paul Engels siegt beim 24er

Nachdem er den Rennsteiglauf nur mit großen Achillessehnenbeschwerden zu Ende bringen konnte und einige Trainingseinheiten aussetzen musste, ging Paul Engels in Köln beschwerdefrei an den Start. Sehr schnell fand er seinen Rhythmus und lief ein konstantes Rennen. Schon bald wurde klar, dass er bei diesem Lauf mit zu den Favoriten zu zählen war. Nach einigen Stunden hatte er sich an der Spitze festgesetzt. Jedoch blieb das Rennen offen, denn seine Konkurrenten, Hans-Peter Vogt und Heinrich Lederer, lieferten ebenfalls eine Topleistung ab. In der Nacht wechselte die Führung dann auch mal kurzfristig auf Hans-Peter Vogt, als Paul eine Pause einlegte. Nach kurzer Zeit konnte er aber die Spitze zurückerobern. Diese gab er dann bis zum Ende nicht mehr ab. Zum Schluss konnte er noch einige Energie freimachen, um die Schallmauer von 200km zu knacken. Mit 201,620km gewann er seine Altersklasse und das Gesamtklassement. Eine Superleistung!!

Sri Chin Moy

Christel Winkels ging ihren ersten 24 Stundenlauf ohne große Ambitionen an. Durchkommen war ihr Ziel. Von der Marathonstrecke direkt zum 24er; ganz schön krass. Hier stand sie nicht in Konkurrenz zu anderen Teilnehmerinnen. Ein Lauf nur gegen (oder für?) sich selbst. Aber es lief gut, ja supergut. Keine großen Probleme, keine Verletzungen nur das Übliche: mal zwickt's am Fuß oder Oberschenkel, mal ist es die Wade oder das Knie das gerade eine kleine Pause einlegen möchte. Durch die Nacht, eine völlig neue Erfahrung. Von der direkt am Rheinufer gelegenen Laufstrecke, ließ sich gegen Mitternacht herrlich das Riesenfeuerwerk "Rhein in Flammen" verfolgen. Doch nachdem auch dieses Spektakel beendet war, brach die Monotonie der Nacht vollständig über die Läufer herein. Unterbrochen nur noch durch die, allerdings nicht mehr ganz so lautstarken, Anfeuerungsrufe und Durchhalteparolen der mitgereisten Betreuer, waren die Läufer nun wirklich mit sich und der Strecke allein. Eine längere Ruhepause legte Christel auch während der Nacht nicht ein. Somit konnte sie noch während der Dunkelheit die 100km-Fahne in Empfang nehmen und eine Runde lang als sichtbares Zeichen des bisher Erreichten über die Strecke tragen. Mit dem Morgengrauen erwachte auch die Motivation, diesen Lauf zu Ende zu bringen, aus dem Halbschlaf der Nacht. So erhöhte sie ihr Konto noch um einige Runden. Die 150km-Marke schien erreichbar und setzte nochmals zusätzliche Kräfte frei. Kurz vor Schluss nahm sie die 150er-Fahne entgegen und schloss die Runde ab. Insgesamt konnte sie 150,130km in ihrem ersten 24-Stundenlauf für sich verbuchen. Damit hat sie nicht nur ihre eigenen Erwartungen bei weitem übertroffen sondern sich auch die Anerkennung ihrer Vereinskameraden mehr als redlich verdient. Ihr Fazit: "Das war mein erster und letzter 24-Stundenlauf". Mal sehen wie lange dieser Vorsatz hält. Jedenfalls herzlichen Glückwunsch.

An dieser Stelle muss einmal die hervorragende Betreuung und die ausgezeichnete Organisation des Laufs durch den Veranstalter gelobt werden. Vielfältige Auswahl an Ess- und Trinkbarem am Verpflegungsstand für die Läufer auf der Strecke, ein Aufenthaltszelt um zu essen, trinken oder einfach auszuruhen und ganz besonders die nimmermüden Rundenzähler, die jeden Läufer gleichermaßen anfeuerten, machten diesen Lauf zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Kein Lauf ist wie der andere. Ellen Wasser lieferte eine tolle Leistung in ihrem dritten 24-Stundenlauf ab. Bis zum Abend lag sie immer gleichauf mit Christel mal die eine in Führung mal die andere. Erst als Ellen eine längere Behandlungspause einlegen musste wurde das Duo gesprengt. Zurück auf der Strecke holte sie sich mitten in der Nacht ihre 100km-Fahne ab. Gegen morgen wurde sie doch von starken Schmerzen in der Wade geplagt und verlor ihren Rhythmus. Nachdem das Ärgste überstanden war ging sie zurück auf die Strecke und lief in toller Manier den Lauf zu Ende. 138,030km bedeuteten eine deutliche Steigerung ihrer persönlichen Bestleistung und den 7ten Platz in der Gesamtwertung bei den Frauen. Nach dem Lauf meldeten sich ihre Wadenprobleme heftig zurück. Wie sich am nächsten Tag herausstellte hatte sie sich einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen. Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen und gute Besserung wünschen.

Karl Winkels

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