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Laufberichte

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04.11.2007

35. Herbstwaldlauf Bottrop

Als ersten Formtest nach dem Köln-Marathon hatte ich mir die 25km-Runde beim Bottroper Herbstwaldlauf ausgesucht. Nach der dicken Erkältung sollte wohl keine Rekordzeit drin sein, aber irgendwas um die 2:10h wäre wohl im Rahmen des derzeit möglichen. Die Strecke besteht aus einer einzigen großen 25km-Runde mit einem 3km-Pendelstück zu Beginn und am Ende, also vom Prinzip her ähnlich wie die Kevelaerer Marathonrunde - nur länger ;-) Die Strecke macht dem Namen des Laufes alle Ehre und führt komplett durch ein Waldgebiet (nur einmal muß eine Straße überquert werden), aber dazu später mehr...

Prosper-Haniel

Da kein anderer LLGler Interesse gezeigt hatte, machte ich mich alleine auf den Weg zum Startpunkt, dem Bergwerk Prosper-Haniel, wo ich gegen 8:30 ankam. Die in der Ausschreibung angepriesenen zahlreichen Parkmöglichkeiten waren da schon fast alle belegt, und auch die Herren bei der Startnummernausgabe wirkten etwas überfordert, aber es war noch reichlich Zeit bis zum Startschuß, daher waren diese Verzögerungen zu verschmerzen.

Die Umkleidemöglichkeiten befanden sich stilecht in den Waschkauen der Bergleute - man konnte eine Art Haken mit einer langen Kette von der Decke lassen, seine Tasche daran wieder hochziehen und dann mit einem (selbst mitgebrachten) Vorhängeschloß sichern.

Der Start erfolgte pünktlich um 9:40 - da die Zeitnahme mittels ChampionChip erfolgte, mußte man sich nicht unbedingt in die erste Reihe stellen. Direkt vom Werksgelände ging es dann auf einen schmalen Waldweg, der die Masse der Läufer (540 StarterInnen) auf den ersten zwei Kilometern kaum fassen konnte - Vorsicht war angesagt, um niemanden in die Beine zu treten. Danach zog sich das Feld aber auseinander, so daß genügend Platz war.

Das Wetter war November-typisch trübe, aber mit 11° nicht zu kalt. Die ersten 10km gingen dann auf flacher Strecke auch recht locker vorbei, die Uhr stand bei 50:46 - evtl. ein bißchen zu schnell. Auf den nächsten 5km fing die Gegend dann leider an, etwas langweilig zu werden - immer nur der gleiche Wald, nach jeder Biegung sah es aus wie zuvor, also ziemlich eintönig, dazu noch ein paar ziemlich lange gerade Abschnitte. Wenn wenigstens die Sonne etwas Farbe in das letzte verbliebene Laub gebracht hätte...

1:17h bei 15km - das Ziel 2:10h war noch in Reichweite. Allerdings hatte sich an der Eintönigkeit der Strecke nichts geändert, und nun wurde das Gelände auch leicht wellig. Der bisherige Schnitt war nicht mehr zu halten, und als bei km 20 die Uhr auf 1:45h stand, hieß es wohl: tschüß 2:10h, willkommen 2:15h (oder so ;-). Jedenfalls war auf den letzten 5km deutlich mehr los auf der Strecke - es waren nun jede Menge Spaziergänger und Walker in diesem Naherholungsgebiet unterwegs, die man umkurven mußte, auch mußte man aufpassen, nicht vor ein Mountainbike zu laufen. Dazu kamen die Ultraläufer, die bereits um 9:00 gestartet waren und um diese Zeit schon in die zweite Runde gingen und dem 25km-Feld entgegenkamen. Ein kleiner See brachte noch mal etwas Abwechslung in die Landschaft, bevor ich mich von einer größeren Gruppe die letzten 3km ins Ziel ziehen ließ. Die Uhr stoppte bei 2:13:41, was Platz 266 von 540 Startern bedeutete (M: 236./406, M35: 46./65). Das war nur unwesentlich schneller als die ersten 25km beim Köln-Marathon, es bleibt also noch einiges zu tun, um die Form vom Weezer Pfingst-Halbmarathon wieder zu erreichen.

Im Ziel gab's dann die üblichen Getränke und Bananen, dazu aber auch ein leckeres Erdinger Alkoholfrei. Danach ab in die Kaue zum Duschen: das beste, was ich je an Dusche gesehen habe. Soviel Wasserdruck hätte ich zuhause auch gerne - kein Vergleich zu den üblichen Turnhallen-Tröpfelduschen! Aber da müssen sich auch keine kohleschwarzen Bergleute waschen... ;-)

Urkunden gab's nur zum Selbstausdrucken im Internet, daher konnte ich mich (mangels bekannter Gesichter) auch gleich auf den Nachhauseweg machen.

Fazit: ein routiniert organisierter Lauf mit wenig abwechslungsreicher Strecke, die vielleicht bei schönerem Wetter noch etwas gewinnt.

Thomas Rauers

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