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05.03.2011

Deutsche Meisterschaften der DUV im 50-KM-Lauf in Marburg

Nach einem Lauf betrachtet man natürlich zunächst seine persönliche Leistung. Ich vergleiche mich mit den anderen Läufern, vor allem meiner Altersklasse, und bin ganz zufrieden. 3:58:24,7 Std.; 38. Gesamt, 6. AK 55. Mein Ziel, unter 4 Stunden zu bleiben habe ich erreicht.

50km Marburg

Vielleicht das letzte Mal. Es wird immer schwieriger einen Lauf so zu gestalten, dass man sein Ziel erreicht. Angefangen von der Vorbereitung, mit den langen Läufen, die zwar lang sein sollen, aber auch nicht zu langsam, den Tempoeinheiten, der Regeneration und in letzter Zeit für mich auch - durch Maria inspiriert - der Ernährung. Und dann im Rennen das richtige Tempo zu finden, um lange dahingleiten zu können, ohne einzubrechen. In Marburg konnte ich bis gut über 40 Km ein gleichmäßiges Tempo halten. Dann gab es einen kleinen Einbruch mit Zeiten von über 5 Minuten pro Kilometer. Die letzten 5 Kilometer konnten ich dann die verlorenen Sekunden wieder etwas kompensieren. Die Strecke war zwar im wesentlichen flach, aber es herrschte bei strahlendem Sonnenschein ein eiskalter Wind auf den ersten Kilometern jeder 10-KM-Runde.

Aber Marburg ging noch über die persönliche Bewertung der eigenen Leistung hinaus. Thomas hat es schon benannt. Wann war es das letzte Mal, das die LLG mit 6 Läufern einen Ultrawettkampf bestritten hat? Und nicht nur, dass wir sechs Läufer beim 50er im Ziel hatten ist für mich bedeutsam, sondern, dass für den Halbmarathon auch noch Hans zur Teilnahme entschlossen hat. So hätte Marburg auch noch für weitere Läufer der LLG Platz gehabt, da dort ein 10er, Halbmarathon und ein Marathon in einem Lauf angeboten wurde. Das Gemeinschaftserlebnis bekommt für mich, auch bezogen auf die eigene Leistung, immer mehr Bedeutung. Es war schön zu erleben, wie alle LLG'ler kämpfen, um ihren Wettkampf zu bestehen. Das baut einen auf. Vor allem Norbert hat mich beeindruckt, den ich bei Kilometer 46 überholt habe, als er gehend seine Schmerzen bekämpfte. Nach 40 Kilometer wollte er nur noch die 2,195 Kilometer bis Marathon laufen und dann Schluss machen, ließ sich aber mit Hinweis auf die Alterklassenwertung „M50 plus“ mit der Mannschaft motivieren, die 50 Kilometer zu Ende zu laufen. Es hat sich gelohnt. Wir wurden in dieser Wertung Dritter und kamen damit aufs Treppchen in der Deutschen Meisterschaft. Belohnt wurden wir mit einer schönen Medaille. Zunächst bekamen wir die Medaillen mit dem Aufdruck „Frauen“. Die haben wir dann aber schnell umgetauscht. Dass Norbert durchgelaufen ist war für uns alle ein schönes Erlebnis. Es zeigte eindrucksvoll, dass es sich immer lohnt einen Ultra zu Ende zu laufen.

50km Marburg

Mit Marburg ist auch die Zahl der Ultraläufer in der LLG gewachsen. Thomas legte ein eindruckvolles Debüt hin. Es wird bestimmt nicht sein letzter Ultralauf gewesen sein. Im Ziel wurden schon Überlegungen für einen 6-Stunden-Lauf angestellt. „Ich hätte noch gut eine Stunde laufen können. Heute lief es optimal für mich.“

Karl-Heinz überraschte mit einer guten Zeit und einer tollen Platzierung in der M 60. Zeitweise war noch hinter Andrea und Norbert, konnte sich dann aber bei einem schnelleren Tempo einpendeln und die Zeit halten.

Peter war mit seinem Lauf und seiner Zeit zufrieden. Nur mit langen und langsamen Trainingseinheiten hat er ein tolles Ergebnis erreicht. Nach einem intensiven Training im Frühjahr wird er auf dieser Grundlage im Mai einen sehr guten Marathon laufen können.

Andrea hat gezeigt, dass sie es liebt anspruchsvolle Zeiten zu laufen. Sie hat sich von den anderen LLG'lern inspirieren lassen und gezeigt, welches Potenzial noch in ihr steckt.

Hans hat mit seinem Triathlon im Juli derzeit noch anderes Ziel. Er nutzte den Halbmarathon als Aufbautraining dafür. Aber er hat schon mal Ultraluft geschnuppert und ich glaube, es hat ihm gefallen. Vielleicht ist er schon bald der nächste Ultraläufer der LLG.

Neben dem Lauf gab es in Marburg noch vieles andere zu erleben. Eigentlich war die Zeit zu kurz. Neben einem leckeren Abendessen bei einem Italiener, der eine hervorragende Lasagne hatte und leckere Maultaschen, so dass die Entscheidung zwischen beiden Gerichten mir schwer fiel, schafften wir es noch gerade im Dunkeln auf die Burg über Marburg und genossen dort den Ausblick auf die beleuchtete historische Altstadt, um dann am Ende des Tages in einem Brauhaus zu landen, wo wir uns die nötige Bettschwere holten. Geschadet hat dies für den Lauf niemanden. Dafür waren wir alle zu gut unterwegs.

Marburg war eine gelungene Sache. Ich freue mich schon auf das nächste Highlight, vielleicht in Hamburg am 22.5.2011, wenn dort die Deutschen Meisterschaften im Marathonlauf ausgetragen werden.

Jürgen Metternich

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