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25.06.2011

Zugspitztour 2011

Am Dienstagabend, nach einer selbstgemachten Pizza und nachdem Norberts Wohnmobil sein Asthma-Spray bekommen hat :-) ging unsere (Peter, Norbert2 und Christian) Reise Richtung Ehrwald los.

Dort angekommen wurden erstmal die Energie-Speicher gefüllt, Jürgen stand schon mit gepacktem Rucksack parat(er machte zwei Wochen Urlaub dort) und von der Talstation der Ehrwalder-Almbahn ging es auf der Original-Route des Zugspitz- Extremberglaufes übers Gatterl zur Knorrhütte auf 2000m. Dort angekommen wurde unser Lager bezogen, kalt geduscht :-) und danach folgte ein gemütlicher Hüttenabend…

Am nächsten Tag war geplant, bis zu Station Sonnalpin auf ca.2500m zu laufen und dann wieder ins Tal abzusteigen. Am Sonnalpin angekommen leuchtet das goldene Gipfelkreuz der Zugspitze in der Sonne und für Peter und mich war sofort klar: der Gipfel muss her! Norbert entschied sich, einen auf Touri zu machen und nahme die Seilbahn, Peter und ich kämpften uns erst durch ein steiles Geröllfeld, später über einen leichten Klettersteig zum Gipfel, wo uns Norbert warm eingepackt in Empfang nahm (Temperatur auf dem Gipfel: 6°C).

Ein paar Fotos gemacht, und dann fuhren wir alle mit der Seilbahn runter zur Sonnalpin, wir wollten ja unsere Beine für das eigentliche Ziel schonen; von dort ging es dann wieder über die Knorrhütte zurück nach Ehrwald, wo wir vom Regen erwischt total durchnäßt ankamen.

Als wir trockene Sachen anhatten, ging die Reise weiter auf die deutsche Seite nach Grainau, eine Nacht Campingplatz und ab Freitag standen wir das ganze Wochenende in Grainau auf dem Teilnehmerparkplatz. Alles war top organisiert. Kurze Wege, Startnummernabholung - Peter hat sich direkt beim Massageservice angemeldet und nach dem er davon so geschwärmt hatte, musste Norbert auch noch hin :-), tolle Marathon-Messe und eine super Pasta-Party mit einem etwas zu lang geratenem Streckenbriefing…

Da vor hatten wir natürlich unser Laufrucksäcke gepackt (lange Wechselkleidung, Regenjacke, Erste-Hilfe-Set, Handschuhe, Mütze, Stirnlampe und persönliche Verpflegung.)

Samstag Morgen hieß es dann früh aufstehen. Peter und Jürgen mussten in die Startaufstellung, Norbert und ich zum Bus, der uns ins 40km entfernte Leutasch brachte. Dort angekommen hatten wir noch eine Stunde Zeit bis zum Start. Vor der Startbox wurde die Pflichtausrüstung kontrolliert, dann ein paar letzte Worte zur Strecke und um Punkt 9 ging es mit dem Lied „Highway to Hell“ auf die Strecke.

Die nächsten 13 Stunden sind schwer in Worte zu fassen, zu intensiv waren die Erlebnisse und Eindrücke… habe jetzt nach über einer Woche immer noch ein Runners-High wenn ich daran zurück denke, aber kurz gesagt: es war eine super Strecke mit zwei tollen großen Bergen, das Scharnitzjoch (2048m) und der Osterfelderkopf (2029m, Bergstation Alpspitzbahn), Top-Verpflegung, beste Betreuung durch Streckenposten und Bergwacht. Alle Läufer auf der Strecke haben sich Top unterstützt und angefeuert.

Da bei km 12 der kleine Runde und km 40 der großen Runde beide Strecken zusammenkamen, konnte man als 70er das Geschehen an der Spitze des 100ers schön verfolgen. Es war schon faszinierend, wie die beiden Spanier nach 55km an der Verpflegung ankammen, einen Becher Wasser tranken und nach weniger als 2min wieder weg waren…

Was mich sehr gewundert hat ist, daß ich die ganzen 70km keinen mentalen oder körperlichen Tiefpunkt hatte. Ich fühlte mich das ganze Rennen stark und fit und konnte sogar die letzten 2km in Grainau richtig gut laufen. Fast das ganze Dorf war auf der Straße und feuerte die Läufer an und bescherte ihnen ein tollen Zieleinlauf!

Es war mit Sicherheit nicht mein letzter Bergultra, ich kann so etwas allen empfehlen die eine neue läuferische erfahrung suchen, und wer einen Marathon laufen kann schafft auch so einen Lauf!

Christian Servos

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